Weisheitszähne entfernen

Störende oder verlagerte Weisheitszähne entfernen.

Weisheitszähne, im Fachjargon auch 8er genannt, sind in der Regel die letzten (hintersten) Zähne im Kiefer. Der reguläre Durchbruch erfolgt meist im Erwachsenenalter, deshalb auch die Bezeichnung. Es gibt Menschen, die haben sogar 9er (selten), oder aber immer häufiger Menschen mit fehlenden Weisheitszähnen.

Aufgrund ihrer Lage zuhinterst im Kiefer fehlt häufig der Platz für einen sauberen Durchbruch der Weisheitszähne. Dazu kommen Verlagerungen der Zahnanlagen, die ebenfalls einen Durchbruch verzögern oder gar verunmöglichen können.

Wird ein solcher Weisheitszahn belassen wie er ist, können chronische Entzündungen auftreten, die früher oder später zu akuten Problemen führen (Perikoronitis). Zudem muss im schlimmsten Fall mit einer Schädigung der Nachbarzahnwurzel durch den verlagerten Zahn oder durch eine in der Zahnfleischtasche entstehende Karies gerechnet werden.

Immer häufiger werden bei Jugendlichen, wie auch bei Erwachsenen, Zahnstellungskorrekturen durchgeführt (Zahnspange). Liegt im Kiefer ein Platzmangel vor, können durchbrechende Weisheitszähne von hinten Druck ausüben, der die davor liegenden Zähne im ungünstigsten Fall wieder verschieben kann. Unter anderem auch deshalb wird von vielen Kieferorthopäden empfohlen, die Weisheitszähne noch vor Beendigung ihres Wurzelwachstums entfernen zu lassen.

Je nach Lage der Weisheitszähne werden diese entweder mit der Zange gezogen, oder operativ entfernt. Die Weisheitszahnoperation ist ein Standardeingriff und erfolgt meist in örtlicher Betäubung und ambulant. In sehr schwierigen Fällen können operative Eingriffe auch im Operationszentrum in Sedierung oder Vollnarkose durchgeführt werden. Ein vorgängiges Gespräch dient zur Beurteilung und Aufklärung über die individuelle Situation.

Die Abheilungsphase dauert je nach Ausgangssituation unterschiedlich lange. Die zeitgerechte Weichteilheilung erfolgt innert weniger Wochen, die zeitgerechte Knochenheilung dauert mehrere Monate. Aus diesem Grund sollte während ca. 2 Monaten nach der Operation sorgfältig darauf geachtet werden, dass das Risiko von Schlägen oder Tritten (Sport, Freizeitaktivitäten, Tierhaltung) möglichst minimiert wird. Dies gilt insbesondere bei der Entfernung der unteren Weisheitszähne.

Faktoren, die die Wundheilung negativ beeinflussen sind der Konsum von Suchtmitteln, insbesondere das Rauchen, diverse allgemeinmedizinische Erkrankungen sowie der Wundinfekt allgemein.

Zu den vorbeugenden Massnahmen zählen eine möglichst maximale Keimreduktion vor, während und nach der Operation mit Mundspüllösungen und einem entsprechend keimfreien Operationsfeld, und ein vertrauenswürdiges Verhältnis zwischen Patient, Chirurg und dem betreuenden Team.

Damit Sie Ihr Lachen von seiner schönsten Seite zeigen können, gewähren wir Ihnen eine professionelle Betreuung und eine reibungslose Zusammenarbeit mit Ihrem überweisenden Zahnarzt oder Ihrer Zahnärztin.

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